GU 8
Auf die derzeit landesweit laufende Information und Diskussion zum Thema „Regionext“ haben die Gemeinden Seiersberg, Pirka, Unterpremstätten, Feldkirchen bei Graz, Kalsdorf bei Graz, Werndorf, Zettling und Wundschuh bereits eine Antwort: GU 8!
Auf mehreren Ebenen finden sinnvolle Kooperationen und gegenseitiger Erfahrungsaustausch statt.
Beim ersten gemeinsamen Projekttag von „Urban +“ (Stadt-Umland-Kooperationen) am 31. Jänner 2007 in Seiersberg wurden seitens der GU 8 Vorschläge präsentiert, wo eine Zusammenarbeit mit der Stadt Graz und den GU Süd-Gemeinden sinnvoll und erfolgreich sein könnte. Ein Verkehrskonzept, das die Entwicklungen in einem zusammenhängenden Gebiet betrachtet, sollte mithelfen, Mobilitäts-Entscheidungen aller Art in den Gemeinden zukunftsorientierter treffen zu können. Neben diesem Vorschlag ist weiterhin die A 9-Begleitstraße ein zentraler Punkt im GU 8-Maßnahmenkatalog.
Da sich die GU 8 vor allem als Wirtschaftsregion sieht, empfindet sie die gesetzlichen Behinderungen bei Gewerbeverhandlungen infolge der Feinstaub-Gesetzgebung als besonders bedrohlich. Daher wurden bereits Maßnahmen ergriffen, die Landes- und Bundespolitik auf diese Situation hinzuweisen, um den Wirtschaftsstandort Großraum Graz nicht zu gefährden und zu schaden. Die GU 8 organisierte diesbezüglich Gespräche mit den Bürgermeistern der betroffenen Gemeinden (plus Bezirkshauptmannschaft, Büro Umweltlandesrat, Büro Wirtschaftslandesrat). Dabei wurde nicht nur die augenblickliche Situation sondiert, sondern auch ein Maßnahmenpaket für eine diesbezügliche gemeindepolitische Arbeit festgelegt.
Zusammen mit dem Finanzministerium wurde in der GU 8 das Pilotprojekt „Einheitsbewertung“ gestartet. Die Gemeinden Seiersberg und Kalsdorf bei Graz bildeten in der Startphase dieses Projekts quasi die „Speerspitze der GU 8“. Fest steht aber schon jetzt, dass die Mitwirkung der Gemeinden bei der Einheitsbewertung sowohl für die Kommunen als auch für das Finanzministerium eine Win-Win-Situation darstellt.
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